Die Einstellung

Mit der Einstellungsgröße ist auch eine bestimmte (optische) Distanz zwischen Kamera und Hauptgegenstand gegeben. Je mehr Raum um den Hauptbildinhalt sichtbar ist, desto weiter ist die Einstellung.
Im Fachjargon wird von einer »Einer«/»Zweier«/»Dreier« Einstellung« gesprochen, je nach dem, wie viele Personen im Bild sind. Bei der Bezeichnung der Einstellungsgrößen begnügt man sich häufig mit einer fünfgliedrigen Grobunterteilung: Totale / Halbtotale / Halbnahe beziehungsweise Amerikanische/Nahe/Groß- beziehungsweise Detaileinstellung. Insgesamt werden fachsprachlich acht Einstellungsgrößen unterschieden.Die Einstellungsgröße ist die relative Größe, die ein Hauptgegenstand innerhalb einer Einstellung im Verhältnis zu seiner Umgebung einnimmt.

Eine Einstellung ist kleinste bedeutungstragende filmische Einheit, die mit einem Schnitt oder einer Blende beginnt und endet. Physikalisch gesprochen ist eine Einstellung ein kontinuierlich belichtetes Stück Film, in dem es keinen Schnitt gibt. 
Unterschieden werden Bild- und Toneinstellung. Meist sind beide identisch, aber auch Überlappungen sind möglich. Es gibt sowohl allein stehende stumme Bildeinstellungen, und es gibt allein stehende unter Schwarzbild laufende Toneinstellungen.
Die Einstellungsgröße ist die relative Größe, die ein Hauptgegenstand innerhalb einer Einstellung im Verhältnis zu seiner Umgebung einnimmt. Für Einstellungsgrößen gibt es kein absolutes Maß; die Übergänge sind oft fließend und nicht immer ganz eindeutig. Eine Rolle spielt, ob der Hauptgegenstand eine Person oder ein Ding ist, ob der Zuschauer ein Vorwissen zum Hauptgegenstand mobilisieren, die Raumstruktur der Umgebung entschlüsseln kann und so weiter.